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Großes Interesse an der Pfarreiwerdung

Der Weg hin zu einer neuen Pfarrei Flörsheim-Hochheim hat begonnen
Großes Interesse an der Pfarreiwerdung
Großes Interesse an der Pfarreiwerdung
Unter Corona-Bedingungen an der Kapazitätsgrenze: 100 Interessierte kamen zur Auftaktveranstaltung. © Vanessa Lutz

Mit einer „Auftaktveranstaltung zur Pfarreiwerdung“ hat der Weg hin zu einer neuen Pfarrei Flörsheim-Hochheim begonnen. In den nächsten Monaten werden nun die Beratungen zu einer Zusammenarbeit und zur zukünftigen Gestalt der Seelsorge in dem bisherigen Pastoralen Raum „Main-Taunus-Süd“ voranschreiten. Rund einhundert Frauen und Männer waren der Einladung zur Auftaktveranstaltung in der St. Josefskirche in Flörsheim gefolgt. Damit starten die sechs Kirchorte in zwei Pfarreien den Prozess hin zu einer Pfarrei neuen Typs, die zum 1. Januar 2023 Wirklichkeit werden soll. Daniel Rick und Achim Zenner nahmen von Seiten des Bistums Limburg von der Steuerungsgruppe des Gesamtprozesses an der Auftaktveranstaltung teil und führten die interessierten ehren- und hauptamtlichen Gemeindemitglieder in die weiteren Arbeitsschritte ein.

Der Raum Flörsheim-Hochheim macht sich als einer der letzten Pastoralen Räume in der Diözese Limburg auf den Weg in eine gemeinsame Zukunft. Daher können die Beteiligten schon auf viele Erfahrungen aus dem ganzen Bistum zurückgreifen.

In neun Projektgruppen wird die Struktur der neuen Pfarrei bedacht und überlegt. Von der Hauptaufgabe, der Seelsorge, über Kindertagesstätten bis zur Verwaltung und den Pfarrbüros kommen alle wichtigen Aspekte zur Diskussion. Auch die im Main-Taunus starken kirchlichen Verbände werden in einer eigenen Projektgruppe ihre Verortung in der neuen Pfarrei bedenken. Pfarrer Friedhelm Meudt und der Vorsitzende des Pastoralausschusses Dr. Ludwig Kuhlmann begrüßten die zahlreich erschienen Interessierten – es war eine Veranstaltung an der Kapazitätsgrenze der derzeitigen Bedingungen – und übergaben dann die Moderation an Michael Thurn und Doly Kadavil, die den gesamten Prozess und auch den Abend moderierten. Durch ein „Impro-Theater“ mit entsprechend improvisierten Einlagen wurde die Veranstaltung aufgelockert und war daher alles andere als eine „steife Planungssitzung“.

„Unterwegs in eine neue Welt“, mit diesem Motto hatte der Verlobte Tag am Beginn der Woche gestanden, in der nun die Auftaktveranstaltung zur Gründung der neuen Pfarrei stattfand. Ein gutes Motto auch für den Prozess, der in gewisser Weise ein Aufbruch zu einer neuen kirchlichen Welt darstellt. Den Segen Gottes erbaten daher die Teilnehmer auch im abschließenden Gebet des Abends.

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